Foto: Wegwarte

Foto: Wegwarte (Cichorium intybus).
© Mathias Hofmann

Anthroposophische Medizin

Die Anthroposophische Medizin sieht den Menschen als ganzheitliches Wesen, bestehend aus den vier sogenannten Wesensgliedern: dem Körper, der Lebenskraft, der Seele und dem Geist. Erst im Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Ebenen zeigt sich die Einzigartigkeit eines jeden Menschen – in den Phasen der Gesundheit wie auch im Krankheitsfall.

Aus dieser Erkenntnis heraus vermeidet die Anthroposophische Medizin jegliche Gleichmacherei und Routine sondern widmet sich dem Patienten, auch bei ähnlichen Krankheitsbildern, immer in einer auf ihn individuell ausgerichteten Vorgehensweise.

Dabei sieht sich die Anthroposophische Medizin nicht als Alternativmedizin, sondern als eine Erweiterung der westlichen Schulmedizin. So ist es nicht ungewöhnlich, dass der Heilpraktiker eine chronische Erkrankung, die von Ihrem Hausarzt mit konventioneller Medizin behandelt wird, durch die vielfältigen Möglichkeiten der anthroposophischen Diagnose und Therapie begleitet und unterstützt.

Ein weiterer Wesenspunkt der anthroposophischen Therapie besteht darin, dass der Patient aktiv am Prozess der Heilung partizipiert, bei Entscheidungen hinsichtlich seiner Therapie eingebunden ist und Bereitschaft zeigt, während der Behandlung dazuzulernen. Mit anderen Worten: "Der Patient handelt statt nur behandelt zu werden".

Anthroposophische Medizin und Krebs
Eine begleitende anthroposophische Krebstherapie bietet Ihnen viele Möglichkeiten, den gesamten Organismus bei seiner Auseinandersetzung mit dem Tumor zu unterstützen. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist dabei die Misteltherapie.

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Homöopathie

Die Homöopathie ist ein Heilverfahren, das auf die Selbstheilungskräfte des Körpers setzt. Dazu werden spezielle Ausgangssubstanzen verwendet, dessen Aufbereitungsverfahren – man nennt dieses Potenzierung - vor über 200 Jahren von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann begründet wurde.

"Similia similibus curentur" - "Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden" beschreibt dabei die grundlegende Funktionsweise der Homöopathie. Das bedeutet, dass homöopathische Mittel unverdünnt genau die Beschwerden auslösen, die sie in potenzierter Form (verdünnt) heilen helfen. So kann zum Beispiel ein Stoff, der Hautjucken hervorruft, in homöopathischer Dosis das Hautjucken heilen.

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Pflanzenheilkunde

Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapien der Menschheit und beschreibt die Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten durch Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitungen. Dabei werden die Extrakte in ihrer Gesamtheit verwendet.

In meiner Heilpraxis finden hierbei nahezu ausschließlich heimische Kräuter Verwendung in der Tradition unserer abendländischen Medizin, wie sie von den Meistern und Kräuterkundigen unserer westlichen Medizingeschichte von Paracelsus bis zu Sebastian Kneipp beschrieben und eingesetzt wurden und die sich bis in unsere heutige Zeit über Jahrhunderte bewährt haben. Natürlich fließen hierbei auch die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse der modernen Phytotherapie* sowie anthroposophische Sichtweisen mit ein.

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*[griechisch: Phyton = Pflanze]